21.01.05
FC Bayern HSV
Olympiastadion
autor:
casigordo

 

Auftakt in die Rückrunde, der Klassiker, Bayern gegen den fantastischen HSV.
Lange Zeit nicht sicher, ob ich mir das Spiel wirklich geben sollte, ging ich an jenem Freitag abend dann doch kurz entschlossen ins Olympiastadion. War wohl das letzte Mal zu einem Bundesliegaspiel, da die Hütte ja künftig für anderes genutzt wird.
Ein Glück, denn auch diesmal gab’s hier nix für uns zu holen, eigentlich wie immer.

Großes blabla im Vorfeld des Spiels, "diesmal ist die Einstellung aber ganz anders und mutig und offensiv wollten Sie eigentlich auch auftreten". Nix war’s. Wie so oft reichte eine verhaltende Bayern-Vorstellung, um die drei Punkte in München zu halten.

Reichlich HSV-Fans waren da, immerhin waren fast anderthalb Blöcke gefüllt, was so ca. 4000 Fans bedeutet. Nicht schlecht.

Über das Spiel hab ich eigentlich schon alles gesagt, ein müder Kick, der beim Stande von 3:0 nach 65 min einen steten Strom flüchtender HSV Fans aus dem Stadion fegte. Mich eingeschlossen.
Eins muss ich dann aber doch noch loswerden.
Torsten Frings, den Penner, konnte ich noch nie leiden. Unangenehm aufgefallen ist der Typ das erste mal, als er von Bremen nach Dortmund wechselte. Der Wechsel nach München dann aber, mit einem Interview im Kicker, in dem er versuchte zu begründen, warum der FCB eine bessere Adresse ist, als ein Wechsel ins Ausland (mehrere coole europäische Clubs hatten Interesse), ließen Ihn dann in meiner Achtung aber so tief sinken, dass ich unumwunden zugebe, den Penner kann ich nicht leiden. Eine Aussage, die ich so noch niemals zu irgendwem öffentlich getätigt habe.
Und jetzt haut dieser Penner auch noch unseren neuen Hoffnungsträger Trochowski nach 15 min so um, das der mal gleich nen Bänderriss im Sprunggelenk davonträgt. Sechs Wochen Pause. Danke, Du Penner.

Abseits von diesem unsäglichen Spiel, eigentlich war der ganze Spieltag für’n Arsch, war da dann noch diese Manipulationsgeschichte um diesen Schiri Hoyzer, und ich kann nicht umhin, auch hierzu etwas zu schreiben.
Schließlich geht es neben vielen von Ihm gepfiffenen Spielen im Kern auch um die Partie Paderborn gegen HSV.
Nun, ich spare mir hier weitere Ausführungen, schließlich wird jeder Fußballfan wissen, worum es geht.
Was aber eben nicht jeder Fußballfan weiß, ist, dass auch ich persönlich von diesem Skandal betroffen bin.
Es war schließlich mein Verein, der gegen einen Regionalligisten verloren hat und wer musste sich wochenlang Hohn und Spott anhören? Wer? Genau, ich!
Als ob mein Los, mit einem Haufen Ignoranten ein Fanzine zu betreiben, nicht schon schwer genug ist, werde ich hier auch noch nach allen Regeln der Kunst beschissen. Skandal ! Ich werde mich mit meinem Anwalt treffen und mal sehen, was da Richtung Schadensersatz geht.

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